Union Berlin Bundesliga
: Svensson über Freiburg – neuer Trainer, neue Taktik?

Vor dem Bundesliga-Spiel von Union Berlin gegen den SC Freiburg sprach Bo Svensson vor allem über die Veränderungen in Freiburg durch den Trainerwechsel.
Von
Florian Luber
Berlin
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Bo Svensson: ARCHIV - 27.10.2024, Berlin: Fußball: Bundesliga, 1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt, 8. Spieltag, An der Alten Försterei. Trainer Bo Svensson von Union Berlin steht gestikulierend am Spielfeldrand. (zu dpa: «Unions Svensson: Freiburg unter Schuster «Tick» verändert») Foto: Andreas Gora/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bo Svensson (hier an der Seitenlinie gegen Eintracht Frankfurt) sprach vor dem Bundesliga-Duell mit dem SC Freiburg vor allem über die Veränderungen beim SC seit dem Trainerwechsel. Wie unterscheiden sich die Spielweisen von Christian Streich und Julian Schuster?

Andreas Gora/dpa
  • Union Berlin spielt am Freitag gegen den SC Freiburg (20:30 Uhr, Alte Försterei).
  • Trainer Bo Svensson lobt Freiburgs Stabilität und die Kontinuität trotz Trainerwechsel.
  • Svensson muss auf Yannic Stein verzichten, kann ansonsten aus dem Vollen schöpfen.
  • Union Berlin hat freitags eine starke Heimbilanz, ist seit fünf Heimspielen ungeschlagen.
  • Freiburg startete gut in die Saison, Union hat positive Erinnerungen an vergangene Duelle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bereits am Freitag empfängt Union Berlin in der Fußball-Bundesliga den SC Freiburg. Anpfiff ist um 20:30 Uhr im Stadion an der Alten Försterei. In der Liga haben die Eisernen noch nie gegen den SC Freiburg verloren, der einzige Sieg der Breisgauer an der Alten Försterei datiert aus der ersten Runde des DFB-Pokals 2004.

Vor der Saison gab es beim SC Freiburg einen großen Einschnitt, als der langjährige Trainer Christian Streich zurücktrat und das Traineramt an Julian Schuster übergab. Union-Trainer Bo Svensson ging in der Pressekonferenz vor dem Spiel vor allem auf die Unterschiede in der Spielweise der beiden Trainer ein.

Union Berlin gegen SC Freiburg – der Kader

Einzig auf Yannic Stein muss Bo Svensson verzichten. Ansonsten kann der dänische Trainer personell aus dem Vollen schöpfen. Er spricht von einer „Luxusproblematik“, denn natürlich müsse er enge Entscheidungen treffen, wer am Ende in der Startelf steht und nicht im Kader steht. Dennoch freue er sich natürlich über die aktuelle Situation.

Lucas Tousart und Josip Juranović sind diese Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und bereits voll integriert, so Svensson. Dennoch trat er auf die Euphoriebremse und betonte, dass es umso länger dauere, je länger man weg gewesen sei, bis man wieder voll leistungsfähig sei. Man müsse sehen, wann es am sinnvollsten sei, ihnen wieder eine gewisse Belastung zuzutrauen.

Auch zur Personalie Tom Rothe, der in den letzten beiden Spielen nicht in der Startelf stand, konnte Svensson Auskunft geben. Im Pokal gegen Bielefeld sei nur die Rotation der Grund für den Platz auf der Bank gewesen, gegen Bayern habe es taktische Gründe gegeben. Er versicherte aber, dass man weiterhin voll auf Rothe setzen werde und die Entscheidungen mit dem Spieler kommuniziert würden.

Voraussichtliche Aufstellung: Rönnow – Doekhi, Vogt, Diogo Leite – Trimmel, Kemlein, Khedira, Rothe – Hollerbach, Jeong – Skarke

Union Berlin gegen SC Freiburg – das sagt Trainer Svensson

Bo Svensson über den kommenden Gegner: „Freiburg ist seit Jahren eine sehr stabile Mannschaft, die über einen Kern von Spielern verfügen, die schon lange dort spielen. Sie identifizieren sich mit dem Verein und das zeigen sie auch in ihrem Spiel. Sie sind sehr eingespielt, sehr stabil. Ein Gegner, der schwer zu knacken ist, das sieht man auch in dieser Saison.“

Trotz des Trainerwechsels habe sich laut Bo Svensson nicht viel geändert beim SC Freiburg: „Ein paar Sachen haben sich geändert, aber die Grundtugenden sind die gleichen. In allen Phasen des Spiels haben sie Lösungen parat und auch ihre Standardstärke haben sie sich bewahrt. Ich finde, sie sind einen Tick dynamischer und geradliniger geworden, als noch unter Christian Streich. Am Ende sind es aber nur Nuancen, sie sind immer noch sehr intensiv unterwegs, die Freiburger. Im Großen und Ganzen ist es immer noch die gleiche Art zu spielen.“

Union Berlin gegen SC Freiburg – die Form

Union Berlin ist sehr gut in die Saison gestartet, auch wenn die letzten beiden Spiele eine leichte Delle in der Formkurve bedeuteten. Das Aus im DFB-Pokal gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld und die deutliche Niederlage in München waren nicht nur zwei Rückschläge, die Eisernen zeigten erstmals auch Schwächen in der Defensive. Vor diesen beiden Begegnungen hatte Union in keinem Pflichtspiel der laufenden Saison mehr als ein Gegentor kassiert, nun waren es fünf in zwei Spielen.

Hoffnung macht die aktuelle Serie der Unioner an einem Freitag. Die letzten sieben Heimspiele an einem Freitagabend in der Bundesliga haben die Eisernen nicht verloren, sechs davon wurden gewonnen. Auch in der Liga sind sie seit fünf Heimspielen ungeschlagen.

Union Berlin gegen SC Freiburg – der Gegner

Aber auch der SC Freiburg ist gut in die Saison gestartet: In den letzten fünf Pflichtspielen gab es nur eine Niederlage. In der Bundesliga liegen sie mit 16 Punkten aus neun Spielen nur knapp vor den Unionern. Während die Eisernen gute Erinnerungen an die Freiburger haben, ist es bei den Breisgauern genau umgekehrt. Durch den 2:1-Sieg von Union gegen den SC Freiburg am letzten Spieltag der vergangenen Saison sicherten sich die Eisernen den direkten Klassenerhalt. Gleichzeitig verpasste der SC Freiburg die Qualifikation für die Playoffs der Conference League.

1. FC Union Berlin – Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25